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Ein Mann hält einen Schutzschild hoch

Was sich ab 2027 in der privaten Altersvorsorge ändert

Altersvorsorgereformgesetz

Das Altersvorsorgereformgesetz öffnet die geförderte private Altersvorsorge ab dem 1. Januar 2027 für Altersvorsorgedepots und neue Garantieprodukte – Wirth Rechtsanwälte geben einen Überblick über die rechtlichen und praktischen Folgen für Verbraucher, Vermittler und Produktgeber.

Stand: Oktober 2026

Das Altersvorsorgereformgesetz ist seit Ende Mai 2026 in Kraft. Ab dem 1. Januar 2027 können geförderte Altersvorsorgedepots, Standarddepots und Garantieprodukte mit unterschiedlichen Garantieniveaus abgeschlossen werden. Neue Riester-Verträge nach dem bisherigen Modell gibt es dann nicht mehr, bestehende Verträge bleiben erhalten. Der Bundestag hat das Gesetz am 27. März 2026 beschlossen, der Bundesrat hat am 8. Mai 2026 zugestimmt.

Ab dem 1. Januar 2027 werden neue Formen der geförderten Altersvorsorge möglich. Dazu gehören insbesondere Altersvorsorgedepots, Standarddepot-Verträge und Garantieprodukte mit neuen Ausgestaltungsoptionen. Gleichzeitig wird die Förderung neu strukturiert und der förderberechtigte Personenkreis erweitert. Neu einbezogen sind Selbstständige ohne gesetzliche Rentenversicherungspflicht und Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungswerke.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher, Vermittler, Produktgeber, Plattformen und Berater entstehen dadurch neue Chancen, aber auch zahlreiche rechtliche und praktische Fragen.

Wirth Rechtsanwälte begleitet die Entwicklung und gibt auf dieser Seite einen Überblick.

1. Worum geht es beim Altersvorsorgereformgesetz?

  • stärkere Kapitalmarktorientierung

  • neue Produktkategorien

  • einfachere und sichtbarere Förderung

  • neue Möglichkeiten für Selbstständige

  • mehr Flexibilität in der Auszahlungsphase

  • neue Regeln für Bestandsverträge

  • besondere Vorgaben für Kosten, Standardprodukte und Zertifizierung

Das Gesetz ist nicht nur eine Produktreform. Es verändert auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für Beratung, Vertrieb, Produktgestaltung und Kundenkommunikation.
Daniel Berger, Rechtsanwalt für Versicherungsrecht und Partner bei Wirth Rechtsanwälte
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2. Welche neuen Produktarten sind vorgesehen?

Das Gesetz kennt vier Produktkategorien: Garantieprodukte, Altersvorsorgedepots, das Standarddepot als vereinfachte Depotform und reine Auszahlungsprodukte. Sie unterscheiden sich vor allem bei Kapitalanlage, Garantie, Standardisierung und Auszahlungsform. Abschlüsse sind ab dem 1. Januar 2027 möglich, sofern das Produkt zertifiziert ist.

Garantieprodukte

Auch künftig wird es geförderte Altersvorsorgeprodukte mit Garantie geben. Neu ist, dass unterschiedliche Garantieniveaus vorgesehen sind. Dadurch sollen Anbieter stärker kapitalmarktorientierte Produkte entwickeln können, ohne dass Garantieelemente vollständig entfallen müssen.

Garantieprodukte können insbesondere für sicherheitsorientierte Kunden relevant bleiben.

Altersvorsorgedepot

Das Altersvorsorgedepot ist eine neue kapitalmarktorientierte Form der geförderten privaten Altersvorsorge.

Es soll ermöglichen, geförderte Beiträge in bestimmte zugelassene Kapitalmarktanlagen zu investieren. Damit wird die private Altersvorsorge stärker an langfristigen Renditechancen des Kapitalmarkts ausgerichtet. Anlagen am Kapitalmarkt unterliegen Wertschwankungen, ein Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich, Renditen sind nicht garantiert.

Wichtig ist: Das Altersvorsorgedepot ist nicht einfach ein normales Wertpapierdepot mit staatlicher Förderung. Es unterliegt besonderen gesetzlichen Anforderungen, Zertifizierungsregeln, steuerlichen Vorgaben und Einschränkungen bei den zulässigen Anlagen. Zertifiziert werden die Produkte durch das Bundeszentralamt für Steuern. Das Amt nimmt seit September 2026 Anträge an. Nach Stand vom 6. Oktober 2026 war noch kein Altersvorsorgedepot zertifiziert, einzelne Anbieter rechnen im November mit der Freigabe.

Standarddepot-Vertrag Altersvorsorge

Das Standarddepot ist eine besondere Form des Altersvorsorgedepots. Es soll ein einfacheres, standardisiertes Angebot sein und insbesondere Verbraucherinnen und Verbraucher ansprechen, die keine komplexe Anlageentscheidung treffen wollen.

Für das Standarddepot gelten besondere Vorgaben, unter anderem zu:

  • zulässigen Fonds,
  • Risikoklassen,
  • Ablaufmanagement,
  • Kosten,
  • elektronischem Abschluss,
  • Informationspflichten.

Das Standarddepot wird daher eine wichtige Rolle spielen – aber auch erhebliche Auslegungs- und Umsetzungsfragen aufwerfen.

Reine Auszahlungsprodukte

Die Reform betrifft nicht nur die Ansparphase, sondern auch die spätere Auszahlung. Vorgesehen sind neue Möglichkeiten für die Auszahlungsphase, etwa lebenslange Renten oder Auszahlungspläne. Die Auszahlung beginnt frühestens mit 65 Jahren. Möglich sind eine lebenslange Leibrente oder ein Auszahlungsplan bis mindestens zum 85. Lebensjahr, außerdem können bis zu 30 Prozent des Kapitals auf einmal entnommen werden.

Gerade hier stellen sich zahlreiche Fragen: Wie wird das Kapital angelegt? Welche Risiken trägt der Kunde? Welche Informationspflichten bestehen? Und welche Rolle spielen Versicherer, Kapitalverwaltungsgesellschaften oder andere Anbieter? Die Detailregeln zu Auszahlphase und Todesfall stehen noch in Rechtsverordnungen aus.

3. Wie funktioniert die neue Förderung?

Die Förderung ist prozentual gestaltet: 50 Prozent auf Eigenbeiträge bis 360 Euro im Jahr, 25 Prozent auf Beiträge bis 1.800 Euro. Die maximale Grundzulage beträgt damit 540 Euro jährlich. Dazu kommen Kinderzulagen und ein einmaliger Bonus für Berufseinsteiger.

Die Förderung wird einfacher und verständlicher. Gesetzlich festgelegt ist eine prozentuale Förderung der eingezahlten Beiträge:

Für Beiträge bis 360 Euro jährlich wird eine Förderung von 50 Prozent gewährt.

Für Beiträge von 360,01 Euro bis 1.800 Euro jährlich wird eine Förderung von 25 Prozent gewährt.

Die Kinderzulage beträgt bis zu 300 Euro pro Kind und Jahr bei einem Eigenbeitrag von mindestens 300 Euro.

Der Mindesteigenbeitrag beträgt 120 Euro jährlich.

Berufseinsteiger erhalten einmalig 200 Euro, wenn der Vertrag vor dem 25. Geburtstag abgeschlossen wird.

Zulagen gibt es erstmals für Beiträge des Jahres 2027.

4. Was gilt für bestehende Riester-Verträge?

Bestehende Riester-Verträge werden nicht automatisch wertlos. Sie genießen Bestandsschutz und können weitergeführt werden. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums können ab 2027 keine neuen Riester-Verträge nach dem bisherigen Modell mehr abgeschlossen werden. Ein Wechsel in das neue Regime ist unter Voraussetzungen möglich und sollte nicht vorschnell erfolgen.

Ob ein bestehender Vertrag fortgeführt, angepasst, übertragen oder durch ein neues Produkt ergänzt werden sollte, hängt vom Einzelfall ab. Zu prüfen sind insbesondere:
  • Vertragsbedingungen

  • Garantien

  • bisherige Zulagen

  • Kostenstruktur

  • Laufzeit

  • Familienstand

  • Kinderzulagen

  • steuerliche Situation

  • persönliche Risikobereitschaft

  • künftige Produktalternativen

Eine pauschale Empfehlung, bestehende Riester-Verträge zu kündigen oder zu wechseln, wäre rechtlich und wirtschaftlich problematisch.

Besonders für Vermittler und Berater wird die Bestandsvertragsprüfung ein wichtiger Beratungsanlass, aber auch ein mögliches Haftungsfeld.

5. Warum bleibt Beratung wichtig?

Beratung wird insbesondere wichtig bei:

  • Auswahl der passenden Produktkategorie

  • Bewertung bestehender Riester-Verträge

  • Einordnung von Garantien und Kapitalmarktrisiken

  • steuerlichen Fragen

  • Förderung und Zulagen

  • Auszahlungsphase

  • Anbieterwechsel

  • Vergütungsmodellen

  • Dokumentation der Empfehlung

Wer Kunden ohne sorgfältige Prüfung zu einem Wechsel oder einer Kündigung bestehender Verträge rät, setzt sich erheblichen Haftungsrisiken aus.

6. Welche Fragen stellen sich für Vermittler und Berater?

Vermittler müssen klären, welche Erlaubnis sie für Beratung und Vermittlung brauchen, wie sie dokumentieren und wie sie Vergütung und Haftung gestalten. Besonders an der Schnittstelle von Versicherungs- und Investmentprodukten ist eine saubere rechtliche Einordnung nötig.

Zu klären ist unter anderem:

  • Welche Erlaubnis ist für welche Beratung und Vermittlung erforderlich?

  • Wann liegt Versicherungsvermittlung vor?

  • Wann liegt Finanzanlagenvermittlung vor?

  • Welche Dokumentationspflichten bestehen?

  • Wie sind bestehende Riester-Verträge zu bewerten?

  • Wie sind Risiken eines garantiefreien Altersvorsorgedepots darzustellen?

  • Welche Vergütungsmodelle sind zulässig?

  • Wie wirkt sich ein Kostendeckel auf die Beratung aus?

  • Welche Pflichten bestehen bei Empfehlung eines Standardprodukts?

  • Welche Haftung droht bei Fehlberatung?

Besonders an der Schnittstelle von Versicherungs- und Investmentprodukten wird eine saubere rechtliche Einordnung notwendig sein.

Der Berater zeigt einer Kundin seine Ergebnisse auf einem Tablet

7. Kosten, Vergütung und Kostendeckel

Für das Standarddepot gilt ein Kostendeckel. Im Gesetzgebungsverfahren wurde er von geplanten 1,5 auf maximal 1,0 Prozent effektive Jahreskosten gesenkt. Ein Kostendeckel im Produkt bedeutet nicht automatisch ein allgemeines Provisionsverbot, kann Vertrieb und Vergütung aber erheblich beeinflussen.

In der Praxis stellen sich jedoch zahlreiche Folgefragen:

  • Welche Kosten werden einbezogen?

  • Wie werden Produktkosten, Plattformkosten, Verwaltungskosten und Vertriebskosten berücksichtigt?

  • Wie kann qualifizierte Beratung wirtschaftlich abgebildet werden?

  • Welche Vergütung darf ein Vermittler erhalten?

  • Sind Nettotarife und separate Vergütungsvereinbarungen möglich?

  • Wie sind Provisionsmodelle rechtlich zu bewerten?

Wichtig ist: Ein Kostendeckel im Produkt bedeutet nicht automatisch ein allgemeines Provisionsverbot. Dennoch kann die konkrete Ausgestaltung erhebliche Auswirkungen auf Vertrieb, Beratung und Vergütung haben.

Hier wird es besonders auf Verordnungen, Verwaltungspraxis und die konkrete Produktgestaltung ankommen. Eine Kostenverordnung liegt seit Anfang September 2026 als Entwurf in der Verbändeanhörung.

Ein Laptop zeigt eine Tabelle mit Zahlen

8. Staatliches Standarddepot: Offene ordnungs- und wettbewerbsrechtliche Fragen

Ein staatlich organisiertes Standarddepot wirft Fragen zu Wettbewerbsneutralität, Beihilfe- und Vergaberecht sowie zur Gleichbehandlung privater Anbieter auf. Sein Start verzögert sich voraussichtlich, und es ist offen, welche Behörde es betreiben soll.

Zu prüfen sind insbesondere:

  • Wettbewerbsneutralität

  • Beihilferecht

  • Vergaberecht

  • Quersubventionierung

  • Nutzung öffentlicher Infrastruktur

  • organisatorische und finanzielle Trennung

  • Gleichbehandlung privater Anbieter

  • Haftung und Aufsicht

  • Kommunikation gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern

Ein staatlich organisiertes Angebot darf nicht allein deshalb als sicherer oder besser wahrgenommen werden, weil der Staat organisatorisch beteiligt ist. Kapitalmarktrisiken verschwinden nicht durch ein staatliches Label.

Aus rechtlicher Sicht wird entscheidend sein, ob ein solches Angebot wirklich unter fairen Wettbewerbsbedingungen ausgestaltet wird.

Spielfiguren stehen auf einem Brett mit Wegweisern

9. Welche offenen Fragen bestehen noch?

Das Gesetz ist verkündet, die Umsetzung aber noch nicht abgeschlossen. Offen sind vor allem Rechtsverordnungen, die Kostenverordnung, die Zertifizierung der ersten Produkte, Verwaltungsschreiben des Bundesfinanzministeriums und der Start des staatlichen Standarddepots.

Obwohl das Gesetz verkündet ist, sind viele Detailfragen noch nicht abschließend geklärt. Offen beziehungsweise weiter zu beobachten sind insbesondere:

  • konkrete Verordnungen (unter anderem zu Auszahlphase und Todesfall sowie die Kostenverordnung im Entwurfsstadium)

  • Verwaltungsschreiben des Bundesfinanzministeriums

  • Zertifizierungspraxis des Bundeszentralamts für Steuern, bisher ohne zertifiziertes Produkt

  • Anforderungen an Produktinformationsblätter

  • Auslegung des Kostendeckels

  • aufsichtsrechtliche Bewertung einzelner Auszahlungsmodelle

  • Umgang mit Bestandsverträgen

  • praktische Umsetzung des Anbieterwechsels

  • Rolle eines öffentlichen Trägers

  • Abgrenzung zwischen Standarddepot und individuellem Altersvorsorgedepot

  • Anforderungen an Beratung und Dokumentation

Die Umsetzungsphase wird daher mindestens so wichtig wie das Gesetz selbst.

Nüsse formen ein Fragezeichen

10. Was ist mit der Frühstart-Rente?

11. Bedeutung für Verbraucherinnen und Verbraucher

Für Verbraucherinnen und Verbraucher bietet die Reform neue Chancen. Mehr Kapitalmarktorientierung kann langfristig höhere Renditechancen eröffnen. Die Förderung wird sichtbarer und neue Zielgruppen werden einbezogen.

Gleichzeitig gilt:

Nicht jedes neue Produkt ist automatisch besser. Nicht jeder bestehende Vertrag ist automatisch schlecht. Und nicht jede kostengünstige Lösung passt zur persönlichen Lebenssituation.

Vor wichtigen Entscheidungen sollte geprüft werden:

  • Welche Altersvorsorge besteht bereits?

  • Welche Förderung kommt in Betracht?

  • Welche Risiken können getragen werden?

  • Welche Garantien sind sinnvoll?

  • Wie lange ist die Ansparphase?

  • Was soll in der Auszahlungsphase geschehen?

  • Welche steuerlichen Folgen ergeben sich?

  • Welche Kosten entstehen tatsächlich?

12. Bedeutung für Produktgeber, Plattformen und Anbieter

Für Produktgeber und Plattformen beginnt mit der Reform eine anspruchsvolle Umsetzungsphase. Zertifizierte Anbieter dürfen ab dem 1. Januar 2027 vertreiben, mehrere Plattformen haben Vormerklisten eröffnet. Kosten wurden bisher nur unter Zertifizierungsvorbehalt veröffentlicht. Zu klären sind insbesondere:

  • Produktarchitektur

  • Zertifizierung

  • zulässige Kapitalanlagen,

  • Kostenstruktur

  • digitale Abschlussprozesse

  • Informationspflichten

  • Schnittstellen zu Vermittlern

  • Vergütungsmodelle

  • Auszahlungsoptionen

  • Wechselprozesse

  • Kommunikation gegenüber Kunden

Wer zum Start 2027 marktfähige Lösungen anbieten will, muss die rechtlichen, technischen und vertrieblichen Anforderungen frühzeitig zusammenführen

13. Wobei Wirth Rechtsanwälte unterstützt

Wirth Rechtsanwälte berät Marktteilnehmer zu den rechtlichen Fragen der Altersvorsorgereform. Unsere Beratung umfasst insbesondere: rechtliche Einordnung des Altersvorsorgereformgesetzes, Vertriebs- und Vergütungsmodelle, Informations- und Beratungspflichten, Makler- und Vermittlerhaftung, rechtliche Prüfung von Kundenkommunikation, Umgang mit Bestandsverträgen, wettbewerbsrechtliche Fragestellungen, rechtliche Begleitung von Verbänden, Produktgebern, Plattformen und Vermittlern.
  • rechtliche Einordnung des Altersvorsorgereformgesetzes

  • Vertriebs- und Vergütungsmodelle

  • Informations- und Beratungspflichten

  • Makler- und Vermittlerhaftung

  • rechtliche Prüfung von Kundenkommunikation

  • Umgang mit Bestandsverträgen

  • wettbewerbsrechtliche Fragestellungen

  • rechtliche Begleitung von Verbänden, Produktgebern, Plattformen und Vermittlern

Sprechen Sie uns an, wenn Sie die rechtlichen Auswirkungen der Reform für Ihr Geschäftsmodell, Ihre Produkte oder Ihre Beratungspraxis prüfen möchten.
tobias struebing fachanwalt fuer versicherungsrecht

Häufige Fragen zum Altersvorsorgereformgesetz

Das Altersvorsorgedepot kann ab dem 1. Januar 2027 eröffnet werden. Zulagen gibt es erstmals für Beiträge des Jahres 2027. Voraussetzung ist, dass der Anbieter sein Produkt vom Bundeszentralamt für Steuern zertifiziert bekommen hat. Stand 6. Oktober 2026 war noch kein Depot zertifiziert, erste Freigaben werden für November erwartet.
Der Staat zahlt 50 Prozent auf Eigenbeiträge bis 360 Euro und 25 Prozent auf Beiträge bis 1.800 Euro jährlich, maximal 540 Euro Grundzulage. Die Kinderzulage beträgt bis zu 300 Euro pro Kind. Berufseinsteiger erhalten einmalig 200 Euro bei Abschluss vor dem 25. Geburtstag. Der Mindesteigenbeitrag liegt bei 120 Euro im Jahr.
Neue Riester-Verträge nach dem bisherigen Modell sind ab 2027 nicht mehr möglich. Bestehende Verträge laufen mit Bestandsschutz weiter und werden nicht automatisch entwertet. Ob ein Wechsel in das neue Förderregime sinnvoll ist, hängt von Garantien, Zulagen, Kosten und Laufzeit ab und sollte im Einzelfall geprüft werden.
Die Förderung steht dem bisherigen Kreis offen und wurde erweitert. Neu einbezogen sind Selbstständige ohne gesetzliche Rentenversicherungspflicht und Pflichtmitglieder berufsständischer Versorgungswerke. Wer genau förderberechtigt ist, richtet sich nach dem Gesetz und den noch ausstehenden Verordnungen. Im Zweifel sollte die persönliche Förderberechtigung vorab geklärt werden.
Die Auszahlung beginnt frühestens mit 65 Jahren. Möglich sind eine lebenslange Leibrente oder ein Auszahlungsplan bis mindestens zum 85. Lebensjahr. Bis zu 30 Prozent des Kapitals können auf einmal entnommen werden. Detailregeln, etwa zum Todesfall, stehen noch in Rechtsverordnungen aus.

Unser Verhältnis ist von besonderem Vertrauen und Diskretion geprägt

STIMMEN UNSERER MANDANTEN

Lesen Sie Meinungen unserer Mandanten zur Rechtsberatung und Zusammenarbeit mit unserer Rechtsanwaltskanzlei Wirth. Wir sind stolz darauf, Mandanten auf höchstem Niveau zu beraten, zu vertreten und zu betreuen.

Sehr gute Beratung, die Kanzlei hat sich sehr gut in meinen Fall eingearbeitet und diesen erfolgreich vertreten. Ich kann diese Kanzlei und insbesondere RA Strübing bei Berufsunfähigkeitsverfahren sehr empfehlen.

Bewertung Wirth Rechtsanwälte

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Bewertung Wirth Rechtsanwälte Ralf Göhler

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Bild und Name aus datenschutzrechtlichen Gründen geändert

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Inhaber weberfinanz & webergenerationen

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Stimmen unserer Mandanten: Ein Portrait von Norbert Porazik Inhaber Geschäftsführer, Fonds Finanz Maklerservice GmbH, München

Norbert Porazik

Inhaber Geschäftsführer, Fonds Finanz Maklerservice GmbH, München

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Dr. Peter Schmidt

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Stimmen unserer Mandanten: Thomas Soltau Vorstand wallstreet:online capital AG

Thomas Soltau

Vorstand Smartbroker AG